
Eine 46-jährige Frau löste auf der Rheinbrücke bei Wörth am Rhein ungewollt einen Polizeieinsatz aus – sie angelte mit Seil und Haken ihr Firmenfahrrad aus…
Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die man sich kaum ausdenken könnte. So auch am Morgen des 18. September 2026 auf der Rheinbrücke zwischen Wörth am Rhein und Karlsruhe: Eine 46-jährige Frau sorgte dort ungewollt für einen größeren Polizeieinsatz – und das Ende der Geschichte ist dabei zum Glück so kurios wie erfreulich.1
Gegen 08:30 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Zeugen hatten eine Frau auf der Rheinbrücke beobachtet, die ein Seil von der Brücke herabließ. Da die Meldungen befürchten ließen, dass die Frau in suizidaler Absicht handeln könnte, reagierten die Behörden sofort und konsequent: Mehrere Streifenwagen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wurden umgehend zur Rheinbrücke entsandt.1
Für alle Beteiligten – Einsatzkräfte, Passanten und sicher auch die Frau selbst – muss die Situation in diesen Minuten sehr angespannt gewesen sein. Doch die Auflösung ließ nicht lange auf sich warten.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, klärte sich die Lage schnell auf. Bei der 46-Jährigen handelte es sich um eine Mitarbeiterin einer Leihfirma für Fahrräder. Über eine Ortungs-App hatte sie eines der firmeneigenen Fahrräder im Rhein lokalisieren können – und war kurzerhand angetreten, das gute Stück wieder an die Oberfläche zu holen. Ihr Werkzeug der Wahl: ein Seil mit Haken, das sie von der Brücke aus ins Wasser ließ.1
Was zunächst beunruhigend wirkte, war also nichts weiter als eine pragmatische Bergungsaktion. Eine Gefahrenlage lag somit glücklicherweise nicht vor – so die offizielle Einschätzung der Polizeidirektion Landau.1
Und das Beste daran? Die Aktion war sogar von Erfolg gekrönt! Dank des aktuell niedrigen Wasserstands im Rhein gelang es der 46-Jährigen tatsächlich, das Fahrrad mit Seil und Haken aus dem Wasser zu angeln und sicher an Land zu bringen.1
Ein happy End also – für die Frau, für das Fahrrad und für alle eingesetzten Kräfte, die erleichtert wieder abrücken konnten. Solche Momente zeigen: Manchmal ist die Realität eben doch verrückter als jede Geschichte, die man sich ausdenkt.
Was bleibt von dieser Episode? Vor allem die Erkenntnis, dass es richtig und wichtig ist, bei ungewöhnlichem Verhalten auf Brücken oder in der Öffentlichkeit genau hinzuschauen und im Zweifelsfall den Notruf zu wählen. Die Zeugen, die in diesem Fall die Polizei alarmierten, haben genau das Richtige getan – auch wenn sich die Situation am Ende als harmlos herausstellte. Im Ernstfall kann genau dieses Hinschauen Leben retten.
Die Polizeiinspektion Wörth am Rhein betonte, dass die Einsatzkräfte professionell und schnell reagiert haben. Ansprechpartner für Rückfragen ist Philipp Schmidt von der Polizeidirektion Landau unter der Telefonnummer 07271-9221-1802.1
Unsere Region rund um Landau, Wörth am Rhein und den Rhein hat immer wieder Überraschungen parat – und bei Antenne Landau bist du immer nah dran. Ob Blaulichtmeldungen, regionale News oder der ANTENNE Supermix: Wir halten dich auf dem Laufenden. Bleib neugierig, bleib dabei – und vielleicht angel auch du das ein oder andere verlorene Schätzchen aus dem Alltag!1
Was war der Auslöser für den Polizeieinsatz auf der Rheinbrücke bei Wörth am Rhein?
Mehrere Zeugen alarmierten den Notruf, weil sie eine Frau auf der Rheinbrücke zwischen Wörth am Rhein und Karlsruhe sahen, die ein Seil herabließ. Aus Sorge um die Frau wurden mehrere Streifenwagen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg entsandt.1
Was hat die Frau auf der Brücke wirklich gemacht?
Die 46-jährige Frau ist Mitarbeiterin einer Leihfirma für Fahrräder. Sie hatte über eine Ortungs-App ein Firmenfahrrad im Rhein lokalisiert und wollte es mit Hilfe eines Seils und eines Hakens von der Brücke aus bergen.1
Hat die Bergungsaktion funktioniert?
Ja! Dank des niedrigen Wasserstands im Rhein gelang es der Frau tatsächlich, das Fahrrad aus dem Fluss zu angeln und sicher an Land zu bringen.1
Bestand zu irgendeinem Zeitpunkt eine echte Gefahr?
Nein. Die Polizei stellte vor Ort fest, dass keine Gefahrenlage vorlag. Die Situation klärte sich schnell auf, nachdem die Einsatzkräfte die Frau angetroffen und ihre Erklärung gehört hatten.1
War es richtig, dass die Zeugen die Polizei alarmierten?
Ja, absolut. Auch wenn sich die Situation als harmlos herausstellte, ist es immer richtig, bei ungewöhnlichem Verhalten auf Brücken den Notruf zu wählen. Im Ernstfall kann genau diese Aufmerksamkeit Leben retten.1






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