
Iris Moser aus Gleiszellen-Gleishorbach strickt Socken für Brustkrebspatientinnen im Hetzelstift Neustadt.
Manchmal braucht es nicht viel, um anderen Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht allein sind. Eine Südpfälzerin aus unserer Region macht genau das – und zwar mit Stricknadeln, bunter Wolle und ganz viel Herzblut. Wir bei Antenne Landau freuen uns, euch eine Geschichte zu erzählen, die zeigt, wie stark unsere Gemeinschaft ist.
Anfang 2026 wurde Iris Moser aus Gleiszellen-Gleishorbach am Brustzentrum des Marienhaus Klinikums Hetzelstift in Neustadt operiert.1 Wer glaubt, dass sie damit ihre Verbindung zur Klinik abgeschlossen hat, liegt weit daneben – ganz im Gegenteil. Moser kehrte zurück, aber nicht für eine weitere Therapie. Sie kam mit einem Lächeln, jeder Menge Wärme und sage und schreibe 90 Paar handgestrickten Socken im Gepäck.1
Das Hetzelstift spricht selbst von einer „ganz besonderen Geste“ – und die ist wirklich mehr als verdient. Denn hinter den Socken steckt nicht nur Strickarbeit, sondern eine ganze Herzensidee.1
Die Aktion trägt den Namen „Mutma(s)chen – gemeinsam stark gegen Brustkrebs“ – ein Name, der direkt ins Herz geht.1 Moser selbst hat die Initiative ins Leben gerufen und ein beeindruckendes Netzwerk aufgebaut: Sie koordiniert alle Sockenspenden, die bei ihr zusammenlaufen, verpackt jedes Paar persönlich und legt dazu eine ermutigende Karte bei.1
Der Gedanke dahinter ist einfach und bewegend: Krebspatientinnen frieren während ihrer Therapien oft stark. Die handgefertigten Socken sollen ihnen nicht nur körperliche Wärme spenden, sondern auch ein Symbol sein – dafür, dass sie in dieser schweren Zeit nicht allein sind.1
Privat habe Moser ihr Umfeld bereits „abgestrickt“, sagte sie bei der Übergabe augenzwinkernd.1 Also suchte sie sich ein neues, größeres Projekt – und daraus wurde Mutma(s)chen.
Was uns besonders freut: Die Aktion ist tief in unserer Region verwurzelt. Lokale Wollgeschäfte und Stricktreffs unterstützen Moser dabei tatkräftig – darunter Julaine in Bad Bergzabern und Fräulein Frank in Neustadt.1 Das zeigt einmal mehr, wie der Zusammenhalt in der Südpfalz einfach funktioniert – unkompliziert, herzlich und wirkungsvoll. Durch den Tag begleiten uns solche Geschichten und machen deutlich, warum Gemeinschaft so wichtig ist.
Bereits weitere 70 Paar Socken sind fertig gestrickt und müssen laut Moser nur noch sortiert und gerichtet werden, bevor sie ihren Weg zu den Patientinnen finden.1
Mutma(s)chen soll weitergehen – und dafür braucht Iris Moser eure Hilfe! Die größte Herausforderung ist derzeit der Nachschub an Material.1 Wer die Aktion unterstützen möchte, sollte dabei Folgendes beachten:
Wer Wolle spenden, selbst Socken stricken oder sich auf andere Weise einbringen möchte, kann sich direkt per E-Mail melden: mutmaschen@t-online.de1
Die Wacher Macher! – das sind Menschen wie Iris Moser, die nicht lange fackeln, sondern einfach anpacken. Eine Frau, die selbst Patientin war, nimmt ihr Schicksal in die Hand und sorgt dafür, dass andere Betroffene spüren: Ihr seid nicht allein. Das ist echte Gemeinschaft, das ist echte Region – das ist das, wofür wir bei Antenne Landau jeden Tag brennen.
Wenn du also Sockenwolle in Rosa oder Pink zuhause liegen hast, die du nicht mehr brauchst – jetzt weißt du, wohin damit. Und wer weiß: Vielleicht greifst du ja selbst zur Stricknadel und machst mit beim ANTENNE Supermix aus Wärme, Farbe und Mitgefühl, der da draußen gerade entsteht.






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