
Polizei kontrolliert Stoppschild an unfallträchtiger Kreuzung zwischen Groß- und Kleinfischlingen: 25 Verkehrsteilnehmer wurden sanktioniert, es drohen…
Manche Kreuzungen kennt man einfach – und manchmal leider auch aus den falschen Gründen. Die Kreuzung L542/L507 zwischen Groß- und Kleinfischlingen gehört genau dazu. Weil es dort in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Unfällen mit Verletzten kam, hat die Polizei am Vormittag des 27.10.2026 ganz genau hingeschaut, ob das Stoppschild an dieser Stelle auch wirklich beachtet wird.1
Das Ergebnis der Kontrolle lässt aufhorchen: Ganze 25 Verkehrsteilnehmer wurden sanktioniert, weil sie die Kreuzung ungebremst passierten, anstatt am Stoppschild anzuhalten. Hintergrund der Maßnahme waren laut Polizei zurückliegende schwere Verkehrsunfälle mit verletzten Personen, die genau auf dieses Fehlverhalten zurückzuführen waren.1
Stoppschilder sind kein Zufall und auch keine Schikane – sie stehen genau dort, wo es nötig ist: an vielbefahrenen oder schwer einsehbaren Kreuzungen, um Unfälle zu verhindern. Genau das macht die Kontrolle an dieser Stelle so wichtig.1
Wer ein Stoppschild ignoriert und dadurch andere gefährdet, muss laut Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld von 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es durch dieses Fehlverhalten sogar zu einem Unfall, wird es noch teurer – das Bußgeld erhöht sich dann entsprechend.1
Die Polizeiinspektion Edenkoben, die die Kontrolle durchgeführt hat, macht damit deutlich: An dieser Kreuzung wird künftig genauer hingeschaut. Wer hier unterwegs ist, sollte also besser einmal zu oft bremsen als einmal zu wenig.
Auch anderswo im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Landau war in den letzten Tagen einiges los. So führten Kräfte der Polizeiinspektion Landau am selben Vormittag eine Standkontrolle im Bereich der Queichheimer Brücke durch. Innerhalb von knapp zwei Stunden mussten dort sieben Fahrzeugführer beanzeigt werden, weil sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten – auch sie müssen mit einem Bußgeld von jeweils 100 Euro sowie einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen.1
Zudem wurde am Montag in Wörth am Rhein ein 59-jähriger Mann in der Maximilianstraße kontrolliert, weil seine Ladung nicht ausreichend gesichert war. Dabei nahmen die Beamten Marihuanageruch wahr, der Mann räumte den Konsum ein – die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.1
Die Botschaft der Polizei ist klar: Verkehrskontrollen wie die an der Kreuzung zwischen Groß- und Kleinfischlingen dienen nicht dazu, Autofahrerinnen und Autofahrer zu ärgern, sondern echte Gefahrenstellen sicherer zu machen. Gerade an Stellen, an denen es in der Vergangenheit bereits zu schweren Unfällen kam, lohnt es sich, einen Moment länger zu bremsen und genau hinzuschauen.
Wenn ihr also in den nächsten Tagen zwischen Groß- und Kleinfischlingen unterwegs seid: Stoppschild heißt Stoppschild – auch wenn gerade kein Auto in Sicht ist. Das gilt übrigens auch für alle anderen unfallträchtigen Kreuzungen in der Region. Bleibt sicher unterwegs!






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