
Schülerinnen und Schüler der IGS Landau bauen in Hochstadt Igeldurchgänge und machen ihren Ort igelfreundlich. Erfahre, was hinter dem Projekt steckt.
Ein kleines Loch im Zaun kann für einen Igel buchstäblich lebensrettend sein. Klingt simpel – und genau darin liegt die Stärke eines Projekts, das gerade in Hochstadt für Aufsehen sorgt. Eine Schülergruppe der IGS Landau hat sich auf die Fahnen geschrieben, ihren Ort für die stacheligen Gartenbewohner ein ganzes Stück lebenswerter zu machen. Das Motto: „Unser Dorf wird igelfreundlich“.1
Das Projekt entstand im Rahmen einer schulischen „Herausforderung“ der IGS Landau. Dabei beschäftigen sich die Jugendlichen intensiv mit dem Schutz von Igeln – und gehen dabei weit über bloßes Lernen aus Büchern hinaus. Sie packen selbst an, denken mit und werden aktiv für ihre Gemeinschaft tätig.1
Denn Igel brauchen vor allem eines: Bewegungsfreiheit. Wer sich schon einmal gefragt hat, warum man im Garten immer seltener einen Igel zu Gesicht bekommt, findet einen Teil der Antwort in unseren Zäunen, Mauern und dicht versiegelten Grundstücksgrenzen. Für die kleinen Tiere sind solche Hindernisse echte Barrieren – sie können weder ausreichend Nahrung suchen noch sichere Winterquartiere finden, wenn ihnen der Weg von Garten zu Garten versperrt ist.1
Die engagierten Schülerinnen und Schüler setzen ihr Wissen direkt in die Tat um: Sie bauen konkrete Durchgänge in Zäunen – sogenannte Igeltore –, die den Tieren den Wechsel zwischen den Gärten ermöglichen. Ein kleines Loch im richtigen Zaun kann für einen Igel den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Mit viel Einsatz und Herzblut sorgen die Jugendlichen dafür, dass Hochstadt ein Stückchen igelfreundlicher wird.1
Doch damit nicht genug: Die Gruppe wirbt auch aktiv um Unterstützung bei den Anwohnerinnen und Anwohnern. Sie gehen auf Menschen zu, erklären, warum Igeldurchgänge so wichtig sind, und motivieren die Gemeinschaft, mitzumachen. Hier zeigt sich, was regionale Verbundenheit wirklich bedeutet – gemeinsam etwas verändern, Schritt für Schritt, Garten für Garten.1
Dass Igel tatsächlich auf unsere Unterstützung angewiesen sind, machen zwei besondere Bewohner des Projekts deutlich: Pepe und Marie. Die beiden sind gerade einmal einige Wochen alt und benötigen noch viel Fürsorge. Sie stehen stellvertretend für all jene Igel, die ohne menschliche Hilfe in der modernen Siedlungslandschaft kaum eine Chance hätten.1
Die Jugendlichen lernen durch solche direkten Begegnungen, welche konkreten Probleme die Tiere im Alltag haben – sei es fehlende Nahrung, gefährliche Straßen oder eben unüberwindbare Zäune. Dieses Wissen motiviert und gibt dem Projekt eine persönliche Note, die weit über ein reines Schulprojekt hinausgeht.1
Das Schöne an diesem Projekt ist: Es braucht keine großen Investitionen, um selbst aktiv zu werden. Wer einen eigenen Garten hat, kann mit wenigen Handgriffen einen wichtigen Beitrag leisten. Hier ein paar einfache Tipps, die auch du umsetzen kannst:
Genau diese Botschaft tragen die Schülerinnen und Schüler aus Hochstadt in ihre Nachbarschaft – und zeigen, dass auch junge Menschen einen echten Unterschied machen können.1
Projekte wie dieses sind genau das, wofür Antenne Landau brennt: Menschen in der Region, die anpacken, zusammenhalten und ihre Umgebung lebenswerter machen. Der ANTENNE Supermix aus guten Nachrichten, regionalem Engagement und echter Gemeinschaft – das ist es, was unsere Heimat ausmacht. Willkommen zuhause!
Hast du selbst schon einen Igeldurchgang in deinem Garten gebaut oder weißt von einem ähnlichen Projekt in deiner Nachbarschaft? Dann melde dich bei uns – wir sind gespannt auf deine Geschichte. Schreib uns über unsere Website: antenne-landau.de






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