
Im Landauer Goethepark ist ein Gedenkschrein für eine 53-jährige Frau aufgetaucht, die bei der Kerwe in Billigheim-Ingenheim getötet wurde.
Willkommen zuhause – und doch gibt es Momente, in denen unsere Region von tiefer Trauer erfasst wird. Ein solcher Moment ist dieser: Im Landauer Goethepark ist ein bewegender Gedenkschrein aufgetaucht, der an eine 53-jährige Frau erinnert, die am vergangenen Freitag bei der Kerwe in Billigheim-Ingenheim durch Messerstiche getötet wurde.1
Unbekannte haben an einer Eiche im Goethepark einen Schrein errichtet, der stille Botschaften in sich trägt: ein Paar rote Damenschuhe, Kerzen, Blumen und zwei schwarze Bilderrahmen mit handschriftlichen Texten. Die Worte darin gedenken der getöteten Frau und bekunden Solidarität mit ihren Hinterbliebenen.1
Das Tötungsdelikt überschattete das vergangene Wochenende und erschütterte die Gemeinde Billigheim-Ingenheim zutiefst. Die 53-jährige Frau wurde während der Kerwe mit Messerstichen getötet – ein Verbrechen, das viele Menschen in der Region fassungslos und traurig zurückließ.1
Dass nun im Goethepark in Landau ein Schrein für das Opfer aufgetaucht ist, zeigt: Die Anteilnahme geht weit über den unmittelbaren Tatort hinaus. Menschen aus der Region setzen ein sichtbares Zeichen – für die Frau, die ihr Leben verlor, und für alle, die von diesem Verlust betroffen sind.
Die Symbolik des Schreins ist eindeutig und berührt: Die roten Damenschuhe stehen als starkes Bild für das Leben und die Weiblichkeit der Getöteten. Kerzen spenden Licht in der Dunkelheit der Trauer, die Blumen sprechen von Mitgefühl, und die handschriftlichen Texte in den Bilderrahmen machen das stille Gedenken zu einem persönlichen, menschlichen Akt.1
Wer den Schrein aufgestellt hat, ist nicht bekannt. Doch die Botschaft, die davon ausgeht, ist unmissverständlich: „Wir trauern.“ Die Gemeinschaft schaut nicht weg – sie hält inne, gedenkt und zeigt Solidarität mit den Hinterbliebenen der getöteten Frau.
Der Begriff „Femizid“ bezeichnet die gezielte Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts. Dass der Schrein im Goethepark explizit in diesem Kontext errichtet wurde, macht deutlich: Hinter dem Einzelfall steckt ein gesellschaftliches Problem, das weit über Billigheim-Ingenheim und Landau hinausreicht.
Die Trauernden, die diesen Schrein aufgebaut haben, senden damit eine klare Botschaft: Gewalt gegen Frauen darf nicht schweigend hingenommen werden. Jedes Opfer verdient Sichtbarkeit, Würde und Mitgefühl – in Leben und Tod.
Durch den Tag begleiten uns Nachrichten, die uns bewegen – manchmal erschüttern sie uns. Der Schrein im Goethepark ist ein Beispiel dafür, wie eine Gemeinschaft auf Schmerz und Verlust reagieren kann: nicht mit Wegschauen, sondern mit Präsenz und Mitgefühl.1
Wenn du am Goethepark vorbeikommst und den Schrein siehst, nimm dir einen Moment. Für die Frau, die getötet wurde. Für ihre Familie. Und als Zeichen, dass du Teil einer Gemeinschaft bist, der Menschlichkeit wichtig ist.
Wir bei Antenne Landau sind nah dran an dem, was unsere Region bewegt – die schönen Momente genauso wie die schweren. Der Draht zu uns ist immer offen. Wenn du Gedanken, Gefühle oder Informationen teilen möchtest, erreichst du uns auf antenne-landau.de.






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