NEUSTADT

Neustadt erhält 5,81 Millionen Euro Landesförderung für Projekte zur Landesgartenschau 2027

today27. November 2025 11

Hintergrund
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Oberbürgermeister Marc Weigel hat von der rheinland-pfälzischen Klimaschutzministerin Katrin Eder drei Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 5,81 Millionen Euro für zentrale Projekte im Rahmen der Landesgartenschau 2027 entgegengenommen. Die Mittel stammen aus verschiedenen Investitionsprogrammen des Landes und unterstützen Maßnahmen in den Bereichen Gewässerökologie, Artenvielfalt und nachhaltige Mobilität.
 
Bei einem Rundgang über das künftige Gartenschaugelände stellte die Stadt die Projekte vor, die durch die Fördergelder umgesetzt werden. Oberbürgermeister Weigel betonte dabei die langfristige Bedeutung der Investitionen. Die Maßnahmen seien ein wesentlicher Beitrag, um Neustadt ökologisch aufzuwerten und gleichzeitig die Infrastruktur zu verbessern.
 
Ein Großteil der Fördermittel fließt in die ökologische Aufwertung von Speyerbach und Rehbach. Für beide Gewässer sind neue Strukturelemente geplant, die Lebensräume für Fische, Insekten und andere Kleinstlebewesen schaffen sollen. Am Rehbach werden hierzu zusätzliche Strukturen eingebaut und neue Bepflanzungen sorgen künftig für natürliche Beschattung.
 
Mit dem zweiten Förderbescheid wird die Entwicklung eines großflächigen Feuchtwiesenbiotops auf den Neubachwiesen unterstützt. Das Gebiet soll dauerhaft naturnah bewirtschaftet werden. Ziel ist es, Käfern, Schmetterlingen, Amphibien und weiteren Arten neue Rückzugsräume zu bieten und damit die Biodiversität in der Region zu stärken.
 
Der dritte Förderbescheid betrifft die umfassende Modernisierung des stark frequentierten Bahnhaltepunktes Böbig. Vorgesehen sind eine neue barrierefreie Rampenanlage, verbesserte Wegebeziehungen zu den umliegenden Bushaltestellen, zusätzliche Fahrradabstellplätze sowie eine optische Aufwertung und Begrünung des Vorplatzes. Da der Bereich einen der Haupteingänge der Landesgartenschau bildet, soll er künftig einen deutlich attraktiveren Eindruck vermitteln. Erst kürzlich hatte Neustadt hierfür weitere Mittel aus dem Landes- und Bundesprogramm „Soziale Stadt“ erhalten.
 
 
 

Geschrieben von: Vanessa Lynn

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