LANDAU

Der Landauer Hauptfriedhof hat einen neuen besonderen Ruhe- und Begegnungsort

today27. Oktober 2025 6

Hintergrund
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Auf dem jüdischen Grabfeld wurde eine Regenbogenbank aufgestellt. Sie ist Teil des bundesweiten Projekts „Der Friedhof lebt – Interreligiöse Archegärten in Deutschland“, gefördert vom Bundesumweltministerium und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. Träger des Projekts ist das Institut für Theologische Zoologie in Münster.

Die Bank soll Symbol für Offenheit, Respekt und Dialog sein und verbindet Rückzug, Begegnung und Achtsamkeit. Sie knüpft an die seit letztem Jahr im Stadtgebiet aufgestellten Regenbogen-Plauderbänke an. Das Projekt macht Friedhöfe als Orte des Lernens, der Begegnung und der Gemeinschaft sichtbar. In acht Pilotstädten entstehen „Archegärten“ auf christlichen, muslimischen und jüdischen Grabfeldern – Landau ist nun einer davon.

Die Regenbogenbank lädt Besucherinnen und Besucher zum Innehalten, Nachdenken und Erinnern ein. Sie bietet einen Ort, um die Natur zu beobachten, über die eigene Geschichte nachzudenken oder an Verstorbene zu erinnern. Das Projektteam dankt allen Beteiligten, darunter der jüdischen Gemeinde, der Stadtverwaltung und der Werkstatt Landau, für die Umsetzung der farbenfrohen Bank.

Geschrieben von: Vanessa Lynn

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